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Fahrerlaubnisverordnung (FeV)/ Personenbeförderungsschein Für die Erteilung eines Führerscheins zur Personenbeförderung bzw. für Berufskraftfahrer sind, je nach Klassen, ärztliche Untersuchungen und medizinische Tauglichkeitstests bezüglich der körperlichen und psychomentalen Leistungsfähigkeit erforderlich. In der Fahrerlaubnisverordnung vom 01.01.1999 sind die Voraussetzungen für die einzelnen Führerscheinklassen geregelt: Die ärztlichen Untersuchungen sind, lt. Anlage 6 Nr. 2.1 FEV, durch einen Facharzt für Arbeitsmedizin oder einen Arzt mit der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin durchzuführen. 1. Taxi- und Busfahrer (Führerscheinklasse D, DE) benötigen alle 5 Jahre: • Anamnese • Ärztliche Befundung, Dokumentation • Ärztliche Untersuchung mit Bescheinigung nach Anlage 5.1 FEV • Untersuchung des Sehvermögens mit Bescheinigung nach Anlage 6.2 FEV • Konzentrations- und Reaktionstest nach Anlage 5.2 FEV (dieser wird bei Busfahrern mit FK D ab dem 47. Lebensjahr und bei  Taxifahrern (FzF) ab dem    57. Lebensjahr obligatorisch) • Gesichtsfeldprüfung (Perimetrie) 2. LKW-Fahrer (Führerscheinklasse C, CE) benötigen alle 5 Jahre bzw.  als Erstbewerber und ab dem 47. Lebensjahr: • Anamnese • Ärztliche Befundung, Dokumentation • Ärztliche Untersuchung mit Bescheinigung nach Anlage 5.1 FEV • Untersuchung des Sehvermögens mit Bescheinigung nach Anlage 6.2 FEV • Gesichtsfeldprüfung (Perimetrie) • Ergeben sich bei der Untersuchung Hinweise auf schwerwiegende Erkrankungen, die in den Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahrereignung detailliert aufgeführt sind, wie z.B. Diabetes, Epilepsie, Bluthochdruck, Herzerkrankungen, Suchterkrankungen..., muss die Fahreignung durch eine weitergehende fachärztliche Untersuchung beurteilt werden. 3. PKW- und Motorradfahrer (Führerscheinklassen B, BE, C1 und C1 E): • Sehtestbescheinigung nach § 12 (Anlage 6.1 u. 6.2 FEV)